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Geschrieben von: Supervisor
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Donnerstag, den 02. September 2010 um 07:13 Uhr |
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Am Dienstagabend findet die Haslacher Fasent mit der Narrenverbrennung ihr traurig-fröhliches Ende. Ab 19.00 Uhr bewegt sich von der Narrenburg „Kanone“ ein großer närrischer Trauerzug durch die Straßen Haslachs zum Platz vor der Stadthalle. Dumpfe Trauermusik ertönt, vermischt mit lautem, herzzerreißendem Wehklagen der in schwarz gehüllten Närrinnen und Narren sowie der ebenfalls schwarz gekleideten Narrenräte.

Der Narr wird von den Ranzengardisten scharf bewacht. Ihnen folgen die Scharfrichter. Auf dem Platz vor der Stadthalle tagt das große Narrengericht, das dem Narren den Prozess macht.
 
Ein Fürsprecher aus dem Volke verteidigt mit bewegten Worten den armen Narren und schildert seine Verdienste um das leibliche und seelische Wohl der Haslacher Bevölkerung während der Fasent in den hellsten Farben.
 
Doch das alles hilft dem Delinquenten nichts. Der Ankläger zählt die Untaten des Narros auf und fordert schließlich die Todesstrafe. Vergeblich versucht der Narr mit Hilfe der getreuen Haselnarros auszubrechen. Jedesmal wird er von den Ranzengardisten wieder eingefangen.
 
Das Narrengericht ver-kündet unterdessen die Todesstrafe.
Von harten Ranzengardistenfäusten ergriffen, wird der Todeskandidat zur Richtstätte geschleift, wo er (als Puppe) aufgehängt und unter Abbrennen eines prächtigen Feuerwerks verbrannt wird.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Januar 2011 um 23:14 Uhr |