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Geschrieben von: Supervisor
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Donnerstag, den 02. September 2010 um 07:02 Uhr |
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D ie eigentliche Fasentzeit beginnt in Haslach in der Regel drei bis vier Wochen vor Fasnacht. An einem Samstagabend findet die Fasenteröffnung statt. Das Haslacher Narrenvolk versammelt sich vor dem Gasthaus „Kanone“ und erwartet, mit allerlei Lärminstrumenten ausgestattet, ungeduldig den Startschuss, welcher von der Freitreppe der Kanone mit der lauthalsen Verkündigung des Briefes gegeben wird, den vor über 300 Jahren, so die närrische Legende, der gräflich-fürstenbergische Landvogt Eustachius Fink von Katzenstein an den Schultheißen Jörg Gebele von Waldstein zu Hasle im Kinzigtal gerichtet hatte.
Nach der Verlesung bewegt sich ein närrischer-feierlicher Festzug zum Sebastiansbrunnen, im Volksmund auch „Rohrbrunnen“ genannt, am alten Haslacher Marktplatz, wo die Narrentaufe erfolgt. Der Festzug wird gebildet von einer Kapelle, dem Narrenrat nebst Zunftmeister sowie den mittelalterlich gekleideten Narreneltern und deren Gefolge, einer großen Anzahl von Hemdglunkern, Haselnarros, Ranzengardisten sowie unzähligen Närrinnen und Narren. 
Am „Rohrbrunnen“ angelangt, stellt sich der Nachtwächter auf den Brunnenrand, um mit wahrem Heldentenor den Taufakt zu besingen.

Die Hebamme tut, wie ihr befohlen, und fischt das kleine Narrenbaby mit einer riesigen Zange unter lautem Gebrüll und Lärm des Narrenvolkes aus dem Rohrbrunnnen. Sodann begibt sich der Festumzug zum Pfarrsaal, wo ein närrisches Programm über die Bühne geht. Von da an nimmt die Fasent ihren jährlichen Lauf.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. November 2010 um 12:02 Uhr |